Studienschwerpunkt Technologie und Internationale Entwicklung

Der interdisziplinäre Studienschwerpunkt TuE wird in enger Zusammenarbeit mit externen Praxispartner (z.B. GIZ, KfW Entwicklungsbank etc.) angeboten und dient der gezielten Vermittlung von Schlüsselqualifikationen für eine Berufstätigkeit in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Mit dem Erwerb eines Zertifikats mit festgelegtem Curriculum wird die Qualifikation dokumentiert. Zudem lassen sich Lehrveranstaltungen, die im Rahmen des Studiums des interdisziplinären Studienschwerpunktes „Technologie und internationale Entwicklung“ (TuE) angeboten werden, gliedern sich in drei Module:

  • Modul 1: Grundlagen der internationalen Entwicklungszusammenarbeit
  • Modul 2: Projekte in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit
  • Modul 3: Vertiefende Veranstaltungen

Modul 1: Grundlagen der internationalen Entwicklungszusammenarbeit

Diese einführenden Veranstaltungen geben einen Überblick über wirtschaftliche, politische und soziale Dimensionen internationaler Zusammenhänge und insbesondere über die aktuellen Probleme der Entwicklungsländer. In den hier angebotenen Vorlesungen werden grundlegende Kenntnisse entwicklungspolitischer und –ökonomischer Paradigmen vermittelt, sowie aktuelle Herausforderungen an eine sozial und ökologisch nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit diskutiert. In der Ringvorlesung im Sommersemester berichten Experten aus der Praxis zu wechselnden Themen. Folgende Veranstaltungen werden regelmäßig angeboten:

  • Vorlesung Global Governance, 3 ECTS-Punkte / 2 SWS
    Diese Vorlesung, die alljährlich im Wintersemester stattfindet, erläutert die Möglichkeiten und Grenzen globaler politischer Zusammenarbeit unter besonderer Berücksichtigung der Rolle von Entwicklungsländern.
  • Interdisziplinäre Ringvorlesung „Global Challenges“, 3 ECTS-Punkte / 2 SWS
    In dieser Ringvorlesung, die alljährlich im Sommersemester stattfindet, werden interne und externe Referenten die aktuellen Herausforderungen diskutieren, mit denen sich eine internationale Entwicklungszusammenarbeit konfrontiert sieht, die sich am Leitbild der sozialen und ökologischen Nachhaltigkeit orientiert.

Zudem ist geplant, spätestens zum Wintersemester 2012/13 ein regelmäßiges Vorlesungsangebot aus dem Bereich der Entwicklungsökonomie sicherzustellen.

Modul 2: Projekte in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit

In diesem praxisnahen Modul werden Seminarveranstaltungen angeboten, die sich mit Projekten der internationalen Entwicklungszusammenarbeit beschäftigen. Präsentiert werden unter anderem aktuelle Konzepte der Entwicklungszusammenarbeit, die beteiligten Institutionen und deren Hierarchien, Techniken der Projektplanung und -durchführung, der Evaluierung und des Wirkungsmonitoring etc. Übergeordnetes Ziel ist es, den Studierenden praxisrelevante Kompetenzen im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit zu vermitteln. Es sollen künftig in jedem Semester mindestens drei Veranstaltungen aus diesem Modulbereich angeboten werden, die sich mit unterschiedlichen Themenbereichen der projektbasierten Entwicklungszusammenarbeit und mit unterschiedlichen Weltregionen beschäftigen.

Modul 3: Vertiefende Veranstaltungen

Die vertiefenden Veranstaltungen geben den Studierenden die Möglichkeit, ihren thematischen Interessen nachzugehen und neue Themenfelder der interdisziplinären Entwicklungszusammenarbeit kennenzulernen. Regelmäßig angeboten werden Lehrveranstaltungen zu den sozioökonomischen, politischen und ökologischen Folgewirkungen internationaler Entwicklungszusammenarbeit. Zudem soll eine große Bandbreite an Gegenstandsbereichen vorgestellt werden, die in der Entwicklungszusammenarbeit von großer Bedeutung sind, wie etwa die Stadtplanung und Infrastrukturprojekte. Es sollen künftig in jedem Semester mindestens drei Veranstaltungen aus diesem Modulbereich angeboten werden.

Zertifikatsstudium

Studierende aller Fachbereiche der TUD haben die Möglichkeit, im Studienschwerpunkt „Technik und Internationale Entwicklung“ ein Zertifikat zu erwerben, mit denen sie die dort erworbenen Fähigkeiten nachweisen können. Für die Ausstellung des Zertifikates müssen die Studierenden nachweisen, dass sie insgesamt mindestens 10 SWS (15 CP) an Veranstaltungen aus dem Studienschwerpunkt belegt haben und davon

  • mindestens 4 SWS (6 CP) aus dem Modul 1 „Grundlagen“
  • mindestens 2 SWS (3 CP) aus dem Modul 2 „Projekte“
  • mindestens 2 SWS (3 CP) aus dem Modul 3 „Vertiefung“.

Mehr Infos zum Zertifikat und Anerkennung im Fachstudium hier.