Der interdisziplinäre Studienschwerpunkt TuE wird in enger Zusammenarbeit mit externen Praxispartner (z.B. GIZ, KfW Entwicklungsbank etc.) angeboten und dient der gezielten Vermittlung von Schlüsselqualifikationen für eine Berufstätigkeit in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Mit dem Erwerb eines Zertifikats mit festgelegtem Curriculum wird die Qualifikation dokumentiert. Zudem lassen sich Lehrveranstaltungen, die im Rahmen des Studiums des interdisziplinären Studienschwerpunktes „Technologie und internationale Entwicklung“ (TuE) angeboten werden, gliedern sich in drei Module:
Diese einführenden Veranstaltungen geben einen Überblick über wirtschaftliche, politische und soziale Dimensionen internationaler Zusammenhänge und insbesondere über die aktuellen Probleme der Entwicklungsländer. In den hier angebotenen Vorlesungen werden grundlegende Kenntnisse entwicklungspolitischer und –ökonomischer Paradigmen vermittelt, sowie aktuelle Herausforderungen an eine sozial und ökologisch nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit diskutiert. In der Ringvorlesung im Sommersemester berichten Experten aus der Praxis zu wechselnden Themen. Folgende Veranstaltungen werden regelmäßig angeboten:
Zudem ist geplant, spätestens zum Wintersemester 2012/13 ein regelmäßiges Vorlesungsangebot aus dem Bereich der Entwicklungsökonomie sicherzustellen.
In diesem praxisnahen Modul werden Seminarveranstaltungen angeboten, die sich mit Projekten der internationalen Entwicklungszusammenarbeit beschäftigen. Präsentiert werden unter anderem aktuelle Konzepte der Entwicklungszusammenarbeit, die beteiligten Institutionen und deren Hierarchien, Techniken der Projektplanung und -durchführung, der Evaluierung und des Wirkungsmonitoring etc. Übergeordnetes Ziel ist es, den Studierenden praxisrelevante Kompetenzen im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit zu vermitteln. Es sollen künftig in jedem Semester mindestens drei Veranstaltungen aus diesem Modulbereich angeboten werden, die sich mit unterschiedlichen Themenbereichen der projektbasierten Entwicklungszusammenarbeit und mit unterschiedlichen Weltregionen beschäftigen.
Die vertiefenden Veranstaltungen geben den Studierenden die Möglichkeit, ihren thematischen Interessen nachzugehen und neue Themenfelder der interdisziplinären Entwicklungszusammenarbeit kennenzulernen. Regelmäßig angeboten werden Lehrveranstaltungen zu den sozioökonomischen, politischen und ökologischen Folgewirkungen internationaler Entwicklungszusammenarbeit. Zudem soll eine große Bandbreite an Gegenstandsbereichen vorgestellt werden, die in der Entwicklungszusammenarbeit von großer Bedeutung sind, wie etwa die Stadtplanung und Infrastrukturprojekte. Es sollen künftig in jedem Semester mindestens drei Veranstaltungen aus diesem Modulbereich angeboten werden.
Studierende aller Fachbereiche der TUD haben die Möglichkeit, im Studienschwerpunkt „Technik und Internationale Entwicklung“ ein Zertifikat zu erwerben, mit denen sie die dort erworbenen Fähigkeiten nachweisen können. Für die Ausstellung des Zertifikates müssen die Studierenden nachweisen, dass sie insgesamt mindestens 10 SWS (15 CP) an Veranstaltungen aus dem Studienschwerpunkt belegt haben und davon
Mehr Infos zum Zertifikat und Anerkennung im Fachstudium hier.